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Beitrag von Andrea Schmitz

 
Der Platz auf der Zeithstraße muss von vielen Nutzern geteilt werden. Die vorherigen Beitrage zeigen, dass sich die Aufteilung des knapp bemessenen Raums schwierig gestaltet.
KFZ-Stellflächen für Privateigentum einzuplanen ist aus meiner Sicht ein Luxus, den wir uns im öffentlichen Raum nicht mehr leisten können.

Bevor mich nun die Wut der Autofahrer trifft, hier eine Idee: es gibt bereits mehrere Parkplätze für KFZ (neben dem Kubana, am Oktopus oder der Schotterplatz am Stadion). Auf diesen Plätzen könnten mehrstöckige Parkhäuser in Leichtbauweise entstehen, die mit einer Begrünung durch Kletterpflanzen nicht nur optisch zur Verschönerung beitragen würden sondern auch für ein kühleres Stadtklima sorgen könnten. Anwohner sollten sich hier zu einem fairen Preis Dauerparkplätze mieten können. In diesem Zuge sollte die Bushaltestelle „Schwimmbad“ (Fahrtrichtung Stallberg) weiter Richtung Oktopus verlegt werden, damit die Parkhäuser und auch das Schwimmbad besser an das ÖPNV-Netz angebunden wären.
Denkbar wäre auch eine Parkgebührenermäßigung für ÖPNV-Nutzer, damit ein Anreiz geschaffen wird, von der Autofahrt bis in die Innenstadt abzusehen.

Bei der Planung eines solchen Parkhauses könnte im Bereich der Einmündung Tönnisbergstraße auch auf den Raum der bisherigen Zeithstraße zugegriffen werden und die „Zeithstraße neu“ an dieser Stelle einen leichte Kurve bekommen. Die gerade Strecke, wie wir sie bisher kennen, verleitet zum schnellen Fahren aller Verkehrsteilnehmer (auch Radler). Ich habe versucht, dies im beigefügten Bild grob zu skizzieren.

Außerdem möchte ich mich an dieser Stelle einmal ausdrücklich bedanken, dass die Stadt eine Beteiligung der Bürger so einfach ermöglicht! Meckern kann jeder – gefragt sind Ideen.

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